Was ist MACHT.mit?

Unsere Frage:

Wie bauen wir eine Brücke zwischen Menschen im Quartier und den Menschen, die politische Verantwortung übernehmen?

Unser Lösungsansatz:

Wir kommen, um zu lernen! Regelmäßig und kontinuierlich gehen wir in den Stadtteil und besuchen die Menschen vor Ort. Auf öffentlichen Plätzen, am Kiosk, in der Teestube oder im Imbiss. Wir begeben uns in bereits bestehende „Räume“ der Begegnung und des Austausches. Wir kommen, um zu lernen, was die Menschen des Stadtteils in diesen „Gemeinschaftsräumen“ besprechen, miteinander oder mit sich selbst verhandeln, was sie beschäftigt, was sie bewegt.

Wir nehmen auf! Zu allen Ausflügen in den Stadtteil, zu allen Begegnungen nehmen wir ein Aufnahmegerät mit. Mit Erlaubnis der Menschen nehmen wir unsere Gespräche, Teile davon oder auch nur einzelne Aussagen auf. Auf Wunsch bleibt dabei alles anonym. Grundsätzlich wollen wir frei und offen, ganz druck- und zwanglos miteinander plaudern. Das Aufnahmegerät läuft einfach mit.

Wir verschaffen Gehör! Wir hören uns die Gesprächsaufnahmen an, um Anliegen, Bedürfnisse, Ideen und Wünsche der Menschen in Bezug auf ihren Stadtteil und ihre Lebenssituation hervorzuheben. Diese „Quintessenzen“ sind als kleine Podcasts auf dieser Website zu hören. Die MACHT.mit! Website wird politisch Verantwortlichen sowie der Stadtverwaltung und allen Akteuren im Quartier zur Verfügung gestellt, um erst einmal ganz zwanglos und ohne unmittelbaren Reaktionsdruck einen Einblick in die Gedanken, Bedürfnisse, Anliegen und Wünsche der Menschen des Stadtteils zu erhalten.

Wir führen zueinander! Punktuell laden wir Menschen des Stadtteils, Akteure und politisch Verantwortliche zu einem gemeinsamen Treffen im Quartier ein. Dort haben politisch Verantwortliche die Möglichkeit auf bestimmte Anliegen, Bedürfnisse, Wünsche und Ideen — die sie besonders bewegt oder interessiert haben — zu reagieren und direkt mit den Menschen vor Ort deren Umsetzbarkeit zu besprechen.

MACHT.mit! ist ein Projekt des eeb Nordrhein und wird finanziert über den Innovationsfonds NRW. MACHT.mit! wird parallel in Moers-Meerbeck und Essen-Borbeck umgesetzt. In Moers Meerbeck wird das Projekt über das Bildungswerk FRIEDA durchgeführt in Kooperation mit dem Stadtteilbüro Neu_ Meerbeck und der TuWas Genossenschaft eG.

Projektkoordinator ist Frederik Göke.

Am 13. November findet von 18 bis 21 Uhr die Veranstaltung „So-geht’s-weiter“ statt. Stadtteilbewohnerinnen und -bewohner treffen dort Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung, darunter Bürgermeisterin Julia Zupancic, Anja Reutlinger und Baris Uçak.

In zwei Gesprächsrunden mit jeweils drei moderierten Gruppen werden Themen aus den Podcasts diskutiert:

  • Jugend und Freizeit,

  • Sprachförderung und Integration,

  • Stadtteilpflege.

Die Ergebnisse werden dokumentiert und im Februar erneut aufgegriffen, um Fortschritte zu besprechen.

Am 13. November treffen sich Stadtteilbewohnerinnen und -bewohner mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Stadtverwaltung. Die Veranstaltung unter dem Titel „So-geht’s-weiter“ in der Pflegeschule von Kolping-Bildung, Römerstraße 661, beginnt um 18 Uhr und endet gegen 21 Uhr. Teilnehmen werden unter anderen Bürgermeisterin Julia Zupancic, Anja Reutlinger (Ortsvereinsvorsitzende Rheinkamp) und Baris Uçak  (Integrationsrat) zum direkten Austausch.

Es wird zwei Gesprächsphasen mit jeweils drei moderierten Gruppen zu den folgenden Themen aus den Podcasts geben: „Jugend und Freizeit — Angebote  nutzen und Angebote gestalten im Stadtteil“,“ Sprachförderung als Grundlage  für Integration“ und „Stadtteilpflege gemeinsam gestalten “.

Die Ergebnisse werden notiert und für einen Termin im Februar gesammelt, bei dem dargelegt wird, welche Fortschritte die besprochenen Punkte genommen haben.